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 Betreff des Beitrags: Veranstaltungsbericht RaB 2010
 Beitrag Verfasst: Mo 12. Jul 2010, 11:23 
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Sobald ich mich wieder bewegen kann und meine Dehydration ein Funktionieren meines Gehirns zulässt, werde ich die Fetzen davon notieren.
Erwartungshaltungen sind zurückzuschrauben, da einige Aussetzer bei mir vorhanden sind und ich in diesen Fällen maximal Stimmungseindrücke wiedergeben kann.

Ein paar Fotos habe ich wohl auch noch in petto.


Es war so heiß, so unfassbar heiß.

_________________
"Ein Mann, der unterwegs von plötzlichem Regen überrascht wird, rennt die
Strasse hinunter, um nicht nass und durchtränkt zu werden. Wenn man es
aber einmal als natürlich hinnimmt, im Regen nass zu werden, kann man mit
unbewegtem Geist bis auf die Haut durchnässt werden. Diese Lektion gilt
für alles."
HAGAKURE von Yamamoto Tsunetomo


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 Betreff des Beitrags: Re: Veranstaltungsbericht RaB 2010
 Beitrag Verfasst: Mo 12. Jul 2010, 15:12 
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[quote="LordRavenhurst"]Sobald ich mich wieder bewegen kann und meine Dehydration ein Funktionieren meines Gehirns zulässt, werde ich die Fetzen davon notieren.
Erwartungshaltungen sind zurückzuschrauben, da einige Aussetzer bei mir vorhanden sind und ich in diesen Fällen maximal Stimmungseindrücke wiedergeben kann.



Smil_15 also Business as usual bei dir bei solchen VEranstaltungen

_________________
Ich würde Jahrtausende lang die Sterne durchwandern, in alle Formen mich kleiden, in alle Sprachen des Lebens, um dir Einmal wieder zu begegnen. Aber ich denke, was sich gleich ist, findet sich bald.


Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche zu verehren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Veranstaltungsbericht RaB 2010
 Beitrag Verfasst: Mo 12. Jul 2010, 15:40 
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Registriert: Di 11. Aug 2009, 21:25
Beiträge: 4863
Nein, diesmal war es sogar für mich sehr, sehr stramm.

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"Ein Mann, der unterwegs von plötzlichem Regen überrascht wird, rennt die
Strasse hinunter, um nicht nass und durchtränkt zu werden. Wenn man es
aber einmal als natürlich hinnimmt, im Regen nass zu werden, kann man mit
unbewegtem Geist bis auf die Haut durchnässt werden. Diese Lektion gilt
für alles."
HAGAKURE von Yamamoto Tsunetomo


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 Betreff des Beitrags: Re: Veranstaltungsbericht RaB 2010
 Beitrag Verfasst: Mo 12. Jul 2010, 15:44 
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Registriert: So 6. Sep 2009, 09:46
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du bist halt steigerungsfähig .... grins

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Ich würde Jahrtausende lang die Sterne durchwandern, in alle Formen mich kleiden, in alle Sprachen des Lebens, um dir Einmal wieder zu begegnen. Aber ich denke, was sich gleich ist, findet sich bald.


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 Betreff des Beitrags: Re: Veranstaltungsbericht RaB 2010
 Beitrag Verfasst: Di 13. Jul 2010, 14:52 
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Registriert: Di 11. Aug 2009, 21:25
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Rock am Bach 2010 diesmal in St.Wendel und nicht mehr in Merzig,
wie man munkeln hörte, hatten die Veranstalter keine Lust mehr den Beteuerungen zu glauben, dass in Merzig das Gelände endlich mal überarbeitet wird (teilweise faustgroße Steine vor der Bühne). Daraufhin folgte der Wechsel, was meiner Meinung nach eine hervorragende Entscheidung war.

Der Campingplatz wurde bereits donnerstags um 16 Uhr geöffnet und somit eine frühere und entspanntere Anreise zum Zelten und Akklimatisieren ermöglicht.
Wir sind gegen 19 Uhr angekommen, die Beschilderung war noch sehr spärlich, aber es war dann doch recht zügig zu finden. Erstaunt stellten wir fest, dass auf dem Campingplatz schon reges Treiben herrschte (ein gutes Indiz, dass das Angebot der frühen Eröffnung Anklang fand).
Der Platz als solches lag auf unterschiedlichen Ebenen am Hang (zumindest die Hälfte davon), war dadurch recht interessant und bot die Möglichkeit einen Überblick zu erhalten, wenn man denn eine der oberen Ebenen nahm. Bisweilen waren Baumgruppen und Buschwerk vorhanden, welche Schatten spendeten. Manko war allerdings die Tatsache, dass die Wiese wohl erst kurz vorher gemäht wurde und man, von ein paar Gehwegen ausgenommen, in trockenem Heu stand.

Zu den sanitären Anlagen kann ich nichts sagen, da ich sie nicht benötigte, sie wurden aber ausnahmslos gelobt.

Auch gab es die Möglichkeit an frisches Trinkwasser zu gelangen, was bei den Temperaturen sehr von Vorteil war.

Die generellen Laufwege waren kurz gehalten, ca. 5-7 min zum Festivalgelände, welchselbes durch eine Liegewiese, angenehme Aufteilung, größzügige Flächen und reibungsloses und schnelles Durchkommen brillierte.

Nachdem freitags der Rest unserer Crew eintrudelte, war, nach einem kurzen Freibadbesuch einiger, Crowbar unsere erste anvisierte Band.
Ja, richtig gehört Freibad(!). Es liegt in unmittelbarer Nähe (10-15min, je nach Zustand) und sollte sich als echtes Juwel der Veranstaltung herausstellen.

Aber, zurück zu Crowbar.
Die alten Herren waren allerbester Laune, boten eine dementsprechende Show und durch regelmäßiges Abduschen des Publikums mit einem Feuerwehrschlauch, waren auch keine Hitzeschäden zu beklagen.

Danach ging es für uns nochmal auf den Zeltplatz, bis Wizo spielte.
Gute Stimmung, stark frequentiert und einfach punkig war es ein Zwischenhighlight.
Danach kam mein absoluter Favorit des Line-Ups:
Flogging Molly
Gewohnt gut, die Menge mit irischen Sounds anheizend, erfüllten sie meine Erwartungen völligst.

Man möge mir verzeihen, dass ich zwischendurch die mir üblichen Lücken aufweise, aber das Wetter, das Bier, die coole Begleitung und der Moshpit forderten ihren Tribut.

Am zweiten Tag verschlug es uns wieder ins Freibad, dort eingepennt, verpasste ich leider Napalm Death und erreichte das Gelände erst zum Finale von Suicidal Tendencies.
Großes Lob an die Jungs, denn seit sehr langer Zeit wurde das Publikum nochmal auf die Bühne grufen und gelassen. Folge: Stimmungshoch.

Danach mein nächster Favorit:
Sick of it all
Grandioser Moshpit und größter Circle Pit des Festivals (um den PA-Tower herum).
Geniale Show 10/10 Punkten.

Abschluss bildete Killswitch Engage, die eine solide Vorstellung ablieferten, lediglich der für den Gesang verantwortliche Herr Jones wirkte zwischen den Songs etwas blass, was aber durch Adam mehr als kompensiert wurde.

Nachts gab es dann endlich den ersehnten Sturm, welcher wohl so übel ausfiel, dass es etliche Zelte kostete und die Feuerwehr irgendwann ein Räumen des Platzes empfahl und auf die Turnhalle verwies, die auf dem Gelände lag. Das Locken mit Freibier, welches es nicht gab (Freunde haben das überprüft), erachte ich jedoch als extrem schamlos und unmoralisch.


Kritikpunkte:

Es gibt noch immer diese widerwärtigen Bons, RaBs genannt. Purer Nepp, völlig unnötig und es wird einfach darauf spekuliert, dass man welche vergisst einzulösen (ist nur bis zu einer gewissen Zeit möglich).

Pluspunkte:

- das naheglegene Freibad
- angenehme Securitys und Verantwortliche
- gelungene Logistik
- moderate Preise



Bei weiteren Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.


MfG
Lord Omar Khayyam Ravenhurst

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